
... singend Brücken bauen

Nigun - fröhlich jüdisch-chassidisch / trad. | |
Jai da da Daj da da Daj daj | |
Übersetzung Nigun heisst Melodie. | |
Hintergrund zum Lied Die chassidische Bewegung entstand im 18. Jhdt. in Osteuropa als eine Reaktion auf den streng intellektuellen Zug in der spirituellen Praxis der Juden. Die Chassiden brachten einen emotionaleren Zugang zur Religion, wo Gott auch im Singen, Tanzen und in mystischer Ekstase verehrt wurde. Diese Bewegung zog viele Juden in Polen und Russland an, welche sich von Rabbis geleiteten Gruppen anschlossen. Diese Rabbis tanzten zu selber geschaffenen Melodien ohne Worte, sogenannten Nigunim. Durch das Wiederholen von Silben anstelle von Wörtern wird die Schöpfungskraft jenseits von Name und Form gepriesen und die Verbundenheit mit dieser erfahren. Niguns eignen sich, eigene zweite Stimmen dazu zu singen. Häufig verwendete Silben sind z.B. lala, lailai, daidai, ja da dai ... | |
Takt 4/4 | |
Tonart / Anfangstöne D-Moll 1. d dd d d gf fe ed f f | |
Akkorde 1. Teil dm dm gm/dm dm - dm dm dm dm dm dm gm/dm dm - C7 C7 F A7 dm dm gm/dm - dm dm dm dm dm dm gm/dm - A7 A7 dm dm 2. Teil dm dm dm dm - dm dm dm dm dm dm dm dm - C7 C7 F A7 dm dm dm dm - dm dm dm dm dm dm dm dm - A7 A7 dm dm | |
1. Stimme | |
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2. Stimme (höchste oder tiefste, wenn oktaviert) | |
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Quelle Velvel Pasternak "The best of hassidic songs" S.78/79 (Nigun Nr. 12) In der Urspurngsversion gibt es noch einen dritten Teil. Die ersten zwei Teile genügen, um das Lied möglichst eingängig zu halten. | |
Themen Dankbarkeit Jenseits von Worten Lebensfreude Schöpferkraft Singen Tanzen | |