Ley o ley - Joik “Normu Jovnna”   Lappland / trad.
Satz: Angelin Tytöt
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Ley o ley la-le loy la le-o
Ley o ley la-le loy la-a le-e
Le o-o lo la-a loy la le-o
Ley o ley la-le loy la

Hintergrund zum Lied 
Der Joik hat rituellen, schamanischen Ursprung. Viele Joiks besingen bestimmte Menschen und werden so zu einem eigentlichen Namen-Lied, welches den Menschen durch sein Leben begleitet. Es können aber auch Tiere, Pflanzen, Gegenden, Gefühle und Hoffnungen besungen werden. Das Joiken ist, nachdem es von christlichen Missionaren als heidnische Praxis verurteilt und beinahe ausgerottet wurde, in den letzten 30 Jahren zu neuem Leben erwacht.

Takt
4/4

Tonart / Anfangstöne
D-Dur
1.(tiefer) fis fis fis de fis fis   2.(höhere Terz) a a a fisg a a

Akkorde  >Shruti-Box:  1/+5  (2a)
D D D D – A A D D

Mögliche Gestaltung und Tipps
Auch hier passt eine monotone Rhythmusbegleitung (Rahmentrommel, Rassel).
Weil das Lied sehr energetisch ist, kann man es nicht allzu lange singen.
Der Schluss wirkt besonders gut, wenn der letzte Ton von allen prägnant und kraftvoll gesungen wird. Jemand muss das z.B. mit erhobener Hand frühzeitig ankündigen und beim letzten Ton schnell "abwinken".

1. Stimme (tiefer - Alt & Bass)
Zuerst langsam gesungen zum Üben, dann im Tempo.

2. Stimme (höhere Terz - Sopran & Tenor)
Zuerst langsam gesungen zum Üben, dann im Tempo.


Quelle
Angelin Tytöt: CD “Dolla”
DoppelCD “SiyaBonga” CD2/Nr.18
Übungs-Doppel-CD "Canta canta!" von StimmVolk.ch  CDI22

Themen
Klang
Natur
Schläft ein Lied in allen Dingen
Schwingung